Heute möchte ich Ihnen gern wieder einen unserer wichtigsten Holzlieferanten für Möbel Eiche massiv vorstellen:

DIE EICHE – sie ist ein wichtiger Rohstoff für die Herstellung von Massivholzmöbeln und daher
einen genaueren Blick auf jeden Fall wert. Und die Eiche kann nicht nur Möbel:

Eichen und ihr Holz

Was haben Wein, Bier, Whisky und Cognac gemeinsam? Sie reifen in Fässern aus Eichenholz. Die Fassreifung ist somit wesentlich am Geschmack, Bekömmlichkeit und Haltbarkeit der Getränke beteiligt und veredelt diese.


Eichenholzfässer sind beliebt für die Fassreifung

Die Eiche ist für ihre Langlebigkeit bekannt: Über 800 Jahre kann sie alt werden. Eine ökologische Besonderheit ist der besondere Lichtbedarf der Eiche: Wie die Kiefer kann sie im Schatten anderer Baumarten nicht gedeihen, beide zählen daher zu den so genannten Lichtbaumarten. Lichtbaumarten haben ein sehr schnelles Jugendwachstum, das seinen Höhepunkt schon nach 15 bis 20 Jahren erreicht und danach schnell zurückgeht.

Die Blätter und das Eichenholz

Die Eichenblätter sind mit einer Länge von sieben bis zwölf Zentimetern und einer Breite bis acht Zentimeter vergleichsweise groß und mit ihrem charakteristisch eingebuchteten Rand unverwechselbar. Sie sind Kraftwerke, Klimaanlage, Luftfilter, Regendach und Sonnenschutz zugleich.


Die Früchte des Eichenbaums und das Blattlaub.

Das Eichenholz wiederrum ist bekannt für seine hohe Festigkeit, Langlebigkeit und Widerstandskraft gegen Holz zersetzende Pilze und Meerwasser. Deshalb war es beim Bau von Schiffen, Brunnen, Fässern und Gebäuden lange Zeit alternativlos. Holz ist seit je her ein überlebenswichtiger Rohstoff. Er dient nicht nur als Bau- und Werkmaterial, sondern seit der Mensch das Feuer nutzt, auch ganz wesentlich zur Wärme- und Energiegewinnung. Perfekt für Möbel Eiche massiv, z.B. Schlafzimmermöbel massive.

Eiche als natürliches Heilmittel und Behausung

Die dicke Rinde alter Eichen ist ein wichtiger kleiner Lebensraum, der seinen Bewohnern fast alles bietet, was sie brauchen. Ob Flechten, Moose, allerlei Insekten und Spinnen, alle finden dort Nahrung, Schutz und Unterschlupf. Selbst Fledermäuse richten Ihr Quartier in den Zwischenräumen unter abgeplatzten Rindenplatten ein.

Die Rinde junger Eichen war lange Zeit ein wichtiger Rohstoff und wurde sogar als Medikament genutzt. Die Lohe (Eichenrinde) enthält den Stoff Tannin der ein pflanzliches Antibiotikum ist. Die Lohe wurde zum Gerben von Leder benötigt.

Leder war lange ein unersetzbarer Werkstoff der im Laufe des 20. Jahrhunderts zunehmend durch Materialien wie Gummi und Kunststoffe verdrängt wurde. Das Lederhandwerk war Mitte des 19. Jahrhunderts der drittgrößte Gewerbezweig in Deutschland und von strategischer Bedeutung. Um den Bedarf nach Gerbstoffen zu decken, wurden in vielen Regionen spezielle Eichen-Niederwälder angelegt, insgesamt ca. 450.000 Hektar (vier Prozent der heutigen Waldfläche). Im 21. Jahrhundert spielt diese Nutzung keine Rolle mehr, das meiste Leder wird chemisch gegerbt. Relikte der Eichenwälder aus längst vergangenen Zeiten prägen heute noch das Landschaftsbild in einigen Regionen wie etwa in der Eifel, dem Hunsrück, Westerwald, Siegerland und andernorts.

Die Früchte der Eichen – Die Eicheln

Die Eicheln sind die Früchte der Eiche und zählen botanisch als Nussfrüchte. Sie sind sehr energiehaltig, aber wegen ihres hohen Gehalts an Gerbstoffen sind sie im rohen Zustand für den menschlichen Verzehr nicht geeignet. In alten Notzeiten wurden die Früchte (Eicheln) durch Kochen, Rösten und Mahlen zubereitet und gegessen oder als Kaffeeersatz genutzt.

Für die Schweinemast wurden herdenweise Schweine in die Eichenwälder getrieben, um sich dort voll zu fressen. So genutzte Wälder heißen „Hutewald“ in der Amtssprache der Förster. Dabei fressen die Schweine nicht nur Eicheln, sondern auch Pilze, Würmer und Insekten. Um die 1830er Jahre brachte die Verpachtung des so genannten Waldweiderechts in manchen Gebieten mehr ein als die Holzernte, die Jagd oder andere Waldnutzungen.

Ich hoffe, mit diesem Beitrag ein wenig die Eiche als Quelle für Möbel Eiche massiv oder teilmassiv gewürdigt zu haben.