Hallo ,

ich hoffe, Sie haben bisher eine tolle Woche gehabt.
Viele von Ihnen haben sicherlich viel Zeit mit ihren Kindern,
Enkelkindern, Nichten und Neffen verbracht und genossen.
Und vielleicht waren Sie auch gemeinsam Spielzeug einkaufen!?

Wofür entscheiden Sie sich dabei öfter? Holz- oder Plastikspielzeug?

Für viele Eltern ist dies eine immer wiederkehrende Frage, denn sie
haben vor allem Bedenken wegen der Gesundheit ihres Kindes.

Da wir selber in unserem Shop Holzspielzeug anbieten erreichte mich
kürzlich die Frage nach den jeweiligen Vor- und Nachteilen, auf die ich
in diese Beitrag gern eingehen möchten.
Kurz vorab: beide Varianten haben Vorteile!

PLASTIKSPIELZEUG

Plastikspielzeug hat zunächst den Vorteil, dass es leichter ist als
Holzspielzeug und damit vor allem für ganz kleine Kinder viel leichter
zu händeln. Außerdem tut es Eltern und mitspielenden Kindern
weniger weh ein Plastikspielzeug ab zu bekommen als einen Holzbauklotz.

Kinder sind auch eher vom Plastikspielzeug begeistert, denn es ist bunt und
rasselt oder klackert. Plastikspielzeug ist, so nehmen viele Leute an, auch
einfacher zu reinigen und somit hygienischer.

Selbstverständlich sollte es sein vor allem bei Plastikspielzeug auf die
Qualität und Unschädlichkeit zu achten. Dabei helfen Gütesiegel wie
„Blauer Engel“ und „Spiel gut“.

Da nicht jedes Spielzeug ein Gütesiegel hat und von Stiftung Warentest
gestestet wurde hilft auch der eigene erste Eindruck: Riecht das Plastik
chemisch? Oder bleibt beim rubbeln mit angefeuchteten Fingerkuppen
Farbe am Finger? Dann besser stehen lassen.

Achten Sie auch darauf, dass das Plastikspielzeug nicht aus PVC besteht,
denn dieses enthält teilweise gefährliche Weichmacher. Ein Blick auf das
Spielzeug selber hilft dabei: Ein auf dem Plastik aufgebrachtes Dreieck gibt
Auskunft über die Zusammensetzung. An der 03 erkennen Sie das gefährliche PVC.
Spielwaren aus ABS-Kunststoff können bedenkenlos verwendet werden.

 

HOLZSPIELZEUG

Auch Holzspielzeug hat deutliche Vorteile: es ist ein natürlicher Rohstoff, der
nachwächst und die Umwelt damit weniger belastet. Kinder fördern beim Umgang
mit Holzspielzeug (z.B. Bauklötze) ihre Phantasie häufig mehr als mit Plastikspielzeug,
denn es kann leichter „umfunktioniert“ werden.

Auch bei Holzspielwaren muss aber auch Qualität geachtet werden:
Sie die Holzteile lackiert ao achten Sie bitte unbedingt darauf, dass der Lack Speichel-
und Bissfest ist (gleiches gilt übrigens bei Kinderbetten oder Laufställen).
Auch hier hilft der „Fingerkuppentest“.

An sich ist Holz schadstoffärme und nicht mit Weichmachern belastet wie schlechte
Plastikspielwaren. Auch ist Holz als Spielzeug häufig langlebiger als Plastik, jedoch
nach seiner Lebensdauer eine weit weniger massive Belastung für die Umwelt.

FAZIT

Beide Varianten haben Vor- und Nachteile. Bei beiden Optionen sollten Sie auf
die Umweltverträglichkeit und auf ggf. enthaltene Schadstoffe in den Lacken und
Weichemacher im PVC achten.

Dennoch: DAS EINE richtige Material für Spielwaren gibt es nicht.
Gegen langlebiges wie Lego, Playmobil etc. ist nichts einzuwenden, auch wenn es
aus Plastik ist.

Ebenso sollte situationbedingt entschieden werden. Denn wer kann sich schon einen
Kaufmannsladen aus Plastik oder Sandspielzeug aus Holz vorstellen?

In diesem Sinne…spielen Sie doch mal wieder mit!

 

Viel Spaß dabei wünscht Ihnen

Ihre Antje Stührenberg

von massive-naturmoebel.de