Heute möchten wir Sie mit in die Vergangenheit nehmen und die Frage »wer hat das Bett erfunden?« aufklären. 

Heutzutage sind Betten aus keinem Haushalt wegzudenken. Sie gehören dazu, weil sie ein wichtiger Bestandteil unseres täglichen Lebens sind. Und doch wissen wir kaum etwas über die Geschichte der Betten. Auch wir wussten nur sehr wenig, also haben wir für Sie recherchiert. 

Bett 16 Jahrhundert

Die Geschichte der Betten kurz zusammengefasst

    • Das Wort „Bett“ stammt aus der Zeit vor Christus und bedeutet „der Boden, auf dem man sich ausruht“.
    • Vor der Erfindung von Betten schliefen Menschen auf dem Boden, in Stroh oder Laub, in Tierfellen, in Hängematten oder in Höhlen.
    • Die Erfindung des Bettes lässt sich nicht auf eine einzelne Person zurückführen, da es eine natürliche Weiterentwicklung der Schlafgewohnheiten ist.
    • Betten wurden durch verschiedene Kulturen und Epochen hinweg weiterentwickelt.
    • Die Art des Schlafens variierte je nach verfügbaren Ressourcen, Klima, Lebensweise und kulturellen Traditionen.
    • Die alten Ägypter hatten bereits Betten mit Holzgestellen, die mit Leder oder Stoff bezogen waren.
    • Im antiken Griechenland gab es Betten mit Matratzen, gefüllt mit Stroh, Stoff oder Tierhäuten.
    • Im Römischen Reich wurden Betten mit verstellbaren Kopf- und Fußteilen sowie Matratzen beliebt.
    • Im Mittelalter wurden Betten höher gebaut, um Ratten fernzuhalten, und mit Vorhängen versehen für Privatsphäre und Wärme.
    • Ab dem 16. Jahrhundert wurden Betten auch für die »vermögende« breite Bevölkerung zugänglicher.
    • Mit der Industrialisierung und dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurden Betten für alle erschwinglich.
    • Heute gibt es eine Vielzahl von Betttypen, darunter Boxspringbetten, Etagenbetten und Massivholzbetten.

Sicherlich haben wir uns alle schon einmal in einem Bett ausgestreckt und uns über den Komfort und die Gemütlichkeit gefreut.

Aber wie haben die Menschen vor Jahrhunderten ohne Betten geschlafen? Wie haben sich Betten im Laufe der Zeit entwickelt und was war eigentlich bevor es Betten gab?

Alles spannende Fragen, die wir hier beantworten möchten. 

Das Wort Bett – eine kurze Begriffserklärung und Definition

Das Wort »Bett« stammt bereits aus der Zeit vor Christus und ist von dem germanischen Wortstamm »bed« abgeleitet. Es bedeutet soviel wie »der Boden auf dem man sich ausruht« oder »in den Boden gegrabene Lagerstädte«.

Heutzutage bezieht sich das Wort »Bett« eher auf eine erhöhte Schlafgelegenheit oder Liegefläche, auf der Menschen schlafen oder sich ausruhen können.

Es ist interessant zu beachten, dass das Wort »Bett« in verschiedenen Sprachen ähnliche Wurzeln hat. Zum Beispiel lautet es im Englischen »bed«, im Niederländischen »bed«, im Schwedischen »bädd« und im Französischen »lit«. Dies ist auf die gemeinsame germanische Sprachwurzel zurückzuführen, die sich im Laufe der Zeit in den verschiedenen Sprachen entwickelt hat.

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Wer hat das Bett erfunden? Ein Blick in die Entwicklungsgeschichte 

Wie wir nun wissen, stammt der Begriff aus der Zeit vor Christus, was es natürlich sehr schwierig macht einen wirklichen Erfinder des Bettes zu nennen.

Außerdem ist es natürlich auch eine Definitionsfrage. Hat nun derjenige das Bett erfunden, der als Erstes eine Lagerstädte für sich oder andere in den Boden gegraben hat oder derjenige, der als Erstes ein Bett entworfen hat wie wir es heute kennen?

Bei unserer Recherche sind wir häufiger auf eine Frau namens Bettina de Cama gestoßen, die mit 17 Jahren das Bett im Jahr 907 nach Christus im heutigen Spanien erfunden haben soll.

Ein wirklicher Beweis für diese Aussagen findet sich aber nicht. Also schauen wir uns lieber an, was wir vermeintlich wissen.

Die Betten der alten Ägypter

Bereits die alten Ägypter hatten Bettformen, bei denen Holzgestelle mit Leder oder Stoff bezogen wurden. Diese Liegeflächen dienten als Schlafplatz oder auch als Ort für gemeinschaftliche Zusammenkünfte und Rituale.

Bei diesen erhöhten Ruhestätten galt, je pompöser und gemütlicher das Bett, desto vermögender war der Besitzer.

Wie die antiken Griechen geschlafen haben

Auch im antiken Griechenland gab es Holzbetten mit Matratzen, die mit Stroh, Stoff oder Tierhäuten gefüllt waren.

Die ärmere Bevölkerungsschicht musste sich allerdings nach wie vor mit einem Schlafplatz auf dem Fußboden begnügen.

Einfaches Bett

Die Betten im Römischen Reich

Im sogenannten Römischen Reich wurden die bekannten Betten weiterentwickelt und dem steigendem Bedarf nach Luxus und Komfort angepasst. So gab es erstmals Varianten mit verstellbaren Kopf- und Fußteilen. Auch die Matratzen, Decken und Kissen wurden in dieser Zeit immer beliebter.

In dieser Zeit gab es außerdem auch schon einige Unterscheidungen zwischen den Betten. Es gab neben Ehebetten auch Toten- oder Krankenbetten. Was nicht unterschieden wurde, waren die Zimmer. So wurde der Schlafplatz auch oft als Esstisch oder Arbeitsplatz genutzt.

Das Mittelalter – dem heutigen Bett sehr nahe

Vor dem Mittelalter waren die Bettgestelle meist noch direkt auf oder knapp über dem Fußboden.

Im Mittelalter begann man dann allerdings, die Bettgestelle recht hoch zu bauen. Das lag scheinbar an der schlechten Hygiene in dem Zeitalter, die Ratten anlockte, die niemand gerne im Bett haben wollte.

Adlige und wohlhabendere Menschen hatten im Mittelalter außerdem Vorhänge um Ihre Betten.

Diese Betten waren ähnlich der heutigen Himmelbetten und sollten dafür sorgen, die Privatsphäre zu schützen sowie die Wärme im Bett zu behalten.

Außerdem waren die Betten häufig mit kunstvollen und aufwendigen Schnitzereien und Verzierungen versehen. 

Prunkvolles Himmelbett

Doch auch im Mittelalter hatten nur die wenigsten Menschen ein richtiges Bett, oder sogar ein Himmelbett.

Die meisten Menschen schliefen auf Tierfellen und Pelzen am Boden nahe von Feuerstellen. 

Erst zum Ende des Mittelalters wurde der Schlafplatz für das gesamte Volk etwas komfortabler. 

Rittern ist im Mittelalter eine etwas höhere Stellung zugutegekommen als der »normalen« Bevölkerung. 

Daher hatten diese auch komfortablere Schlafplätze. Während Sie im frühen Mittelalter noch zu mehreren auf Strohlagern schliefen, bekamen Sie im späteren Mittelalter teilweise richtige Stockbetten. Dies war aber scheinbar eine weniger weit verbreitete Schlafgelegenheit für Ritter. 

Schlafplätze für Ritter

Von Luxus zu Alltag – Wie Betten im 16. Jahrhundert für alle zugänglich wurden

Bett im 16 Jahundert

Ab etwa dem 16. Jahrhundert wurden Betten auch für die breite (aber vermögendere) Bevölkerung immer zugänglicher. Zwar lange nicht so pompös wie die Luxusvarianten der Adligen doch sie setzen sich nach und nach auch in der breiteren Bevölkerung durch.

Ab etwa dem 18. Jahrhundert wurden Betten nicht mehr zum Arbeiten oder zu gemeinschaftlichen Zusammenkünften genutzt. Mehr und mehr entstanden Schlafzimmer, wie wir sie heute kennen. Ein privater Rückzugsort, zu dem nur wenige Personen Zugang hatten und haben.

In diesen Jahren kamen auch immer mehr die heute bekannten Lattenroste und Matratzen auf den Markt. 

Betten ab dem 19. Jahrhundert

Bis hin zur Weimarer Republik waren Betten, trotz Beginn der Massenfertigung, eher den reicheren Menschen vorbehalten.

Mit der Industrialisierung und schließlich mit dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurden Betten für alle verfügbar und erschwinglich.

Im Laufe der Zeit wurden Betten in verschiedenen Kulturen und Epochen weiterentwickelt. Heute gibt es eine Vielzahl von Betttypen, darunter Boxspringbetten, Etagenbetten, Massivholzbetten und viele mehr. Jede dieser Variationen wurde von verschiedenen Menschen und Kulturen entwickelt, um den unterschiedlichen Bedürfnissen und Vorlieben gerecht zu werden.

Balkenbett mit Baumkantenkopfteil und variabler Einlegetiefe

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Fazit: Wer das Bett erfunden hat, ist kaum zu sagen

Es ist also schwierig, eine einzelne Person oder Kultur als Erfinder des Bettes zu benennen, da Betten eine natürliche Weiterentwicklung der menschlichen Schlafgewohnheiten und -bedürfnisse im Laufe der Geschichte sind.

Wenn wir uns aber festlegen müssten, würden wir die Zeit des Mittelalters wählen. Hier wurden die ersten Betten genutzt, die den heutigen ähnlich sahen.

Schlafstätten bevor es Betten gab

Bevor es Betten bzw. erste Bettähnliche Schlafstätten gab, schliefen die Menschen auf verschiedene Arten. Dies war abhängig von der kulturellen und geografischen Umgebung.

    • Am Lagerfeuer auf dem Boden: Das Feuer bot neben Wärme auch Schutz vor Tieren. Als Unterlagen wurden dabei oft Tierfelle oder Stroh und Laub verwendet.
    • Im Stroh oder Laub: Bündel als Stroh und Laub wurden als Matratzen bzw. Unterlage genutzt
    • In Fellen von Tieren: In einigen Gesellschaften wurden Felle als Matratzen verwendet. Diese wurden entweder direkt auf den Boden gelegt oder über eine Holzkonstruktion gespannt, um eine erhöhte Liegefläche zu schaffen.
    • In Hängematten: Besonders in tropischen Regionen waren Hängematten beliebt. Die erhöhte Schlafposition schütze vor der Bodenkälte und vor Tieren.
    • In Höhlen oder unter Felsvorsprüngen: Auch unter Felsvorsprüngen oder in Höhlen fanden Menschen früher Schutz vor den Elementen und einen Schlafplatz.

Die Schlafgewohnheiten in verschiedenen Kulturen und Epochen haben stark variiert. Die Art des Schlafens hing von den verfügbaren Ressourcen, dem Klima, der Lebensweise und den kulturellen Traditionen ab. Mit der Entwicklung von Betten und Schlafmöbeln im Laufe der Zeit haben sich die Schlafgewohnheiten weiterentwickelt und verändert.

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Häufig gestellte Fragen

Warum waren die Betten früher so kurz?

Die Betten waren so kurz, weil die Menschen in einer aufrechten Sitzposition schliefen. 

Im Mittelalter litten viele Menschen an Lungenproblemen. Rauch durch die offenen Feuer zum Heizen oder Kochen, Staub auf den Straßen, allgemein schlechte hygienische Bedingungen und teilweise Kälte machten die Menschen sehr anfällig dafür. 

Durch die aufrechte Schlafposition fiel es den Menschen leichter zu atmen als im Liegen. 

Wer hat das Lattenrost erfunden?

Das erste Lattenrost wurde Mitte der 1950-er Jahre von Hugo Degen erfunden und vom Tischler Karl Thomas erbaut. 

Wer hat die Bettdecke erfunden?

Auch diese Frage lässt sich nicht ganz sicher beantworten. Die ersten Decken in Form von Fellen haben aber auch die alten Ägypter bereits verwendet. Vermutlich wurden auch schon zuvor Tierfelle sowohl als Unterlage als auch als Bettdecke verwendet. 

Bettdecken wie wir Sie heute kennen haben etwa ab den 1830er Jahren einen kleinen Boom erlebt. In diesem Zeitraum wurde nämlich die Verwendung von kostengünstiger und leicht zu verarbeitender Baumwolle für die Herstellung von Bettwäsche etabliert. 

Das ganze aber einer Person als »Erfinder der Bettwäsche, bzw. der Bettdecke« zuzuordnen scheint nicht möglich zu sein.  

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